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Ihre Stimme zählt - Unterstützen Sie die Petition!

FAQ

Die häufigsten Fragen
beantwortet

 

Wir sind entsetzt über die Pläne der kanadischen Firma ReconAfrica und möchten dagegen alles in unserer Macht Stehende tun. Durch die Webseite möchten wir Aufmerksamkeit erlangen, zeigen, was dort geschehen soll und mehr Menschen in unser Boot gegen ReconAfrica und alle Beteiligten ziehen! Die grandiose Natur Afrikas darf nicht den letzten Zuckungen einer sterbenden Erdölindustrie geopfert werden! Hier beantworten wir die häufigsten Fragen:

Was ist das Okavango-Delta?

Das Okavango-Delta befindet sich inmitten des KAZA-Schutzgebietes. So groß wie das Bundesland Schleswig-Holstein ist das Delta das größte Binnendelta der Welt. Der Okavango bringt das Wasser aus der Regenzeit des angolanischen Hochlandes jährlich in großen Mengen in die Kalahari, wo es allmählich versickert, bis die nächste Flut kommt. Vor Millionen Jahren entstand aufgrund von Bewegungen in der Erdkruste eine Senke, in der sich nun der Fluss staut. Durch diese Wassermenge haben sich hier viele Tiere und Pflanzen angesiedelt.

Was kann ich tun?

Helfen können Sie durch unterschiedliche Maßnahmen. Verbreiten Sie, was die kanadische Firma ReconAfrica vorhat. Informieren Sie Familie, Freunde und Bekannte. Unterschreiben Sie die Petition dagegen und animieren Sie Ihre informierten Bekannten, dies ebenfalls zu tun. Sie können weiterhin bei unterschiedlichen Organisationen spenden. Schreiben Sie dem Ölkonzern ReconAfrica oder Namibias Umweltministerium, die dieses Paradies zerstören wollen. Sie können auch der deutschen KfW-Bank oder dem deutschen Bundesumweltminister schreiben, die viel Geld und Aufwand in die Erschaffung des KAZA-Nationalparks gesteckt haben; sie sollten sich für Natur und Umwelt einsetzen, sind auch in der Position, sich für eine neutrale Umweltverträglichkeitsprüfung einzusetzen und den Start der Ölbohrungen zu verhindern.

Welche Auswirkungen hat die Ölsuche im Okavango-Delta?

Die negativen Auswirkungen werden Menschen, Tiere und Pflanzen betreffen: Durch vergiftetes Grundwasser können gesundheitliche Probleme oder der Tod die Folgen sein. Die Lebensgrundlage der Menschen, die dort leben, wird zerstört: Sie können ihre Berufe und Tätigkeiten nicht mehr ausüben. Heilige Stätten der Indigenen werden ebenfalls vernichtet. Das intakte Ökosystem des UNESCO-Weltnaturerbes wird zerstört, Tiere und Pflanzen wandern aus oder sterben. Die Arbeiten im KAZA-Nationalpark werden zunichte gemacht. Und dies alles, um fossile Energien statt den erneuerbaren Energien zu fördern, die die Erderwärmung und damit den Klimawandel anheizen.

Was passiert, wenn ich nichts mache?

Entscheiden Sie sich, den Menschen und Tieren des Okavango-Deltas nicht zu helfen, wird ReconAfrica dort aller Wahrscheinlichkeit nach nach Öl bohren können. Ohne den Druck der Öffentlichkeit von genügend Menschen gegen das Vorhaben wird sich Namibia wahrscheinlich nicht gegen den kanadischen Ölkonzern ReconAfrica stellen. Wird Öl gefunden, kommt es, wie so oft nach groß angelegten Ölbohrungen, zu einer Ölkatastrophe, die Auswirkungen auf Menschen, Natur und Tiere haben wird. Die gleiche Umweltkatastrophe wie im Nigerdelta wird es dann wahrscheinlich auch in Namibia und Botsuana geben.

Wie hat Deutschland sich bisher eingesetzt?

Deutschland unterstützt dieses spezielle Projekt. Im Auftrag der Bundesregierung wurde die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Hauptförderer des KAZA-Naturparks: Knapp 40 Millionen Euro wurde für die Erschaffung dieses Grenzen überschreitenden Naturparadieses bereitgestellt. Im Vordergrund stehen der Naturschutz und die Förderung des Umwelttourismus und damit die Stärkung der Region.

Was passiert beim Fracking und warum ist dies so umweltschädlich?

Obwohl Namibia bekannt gab, dass kein Fracking eingesetzt werden soll, hat das kanadische Unternehmen einen Fracking-Experten eingestellt. Beim Fracking wird Wasser mit hohem Druck in die Erde gepumpt, um möglichst viel Erdöl herauszupressen. Sollte das Öl im Okavango-Delta durch dieses umweltschädliche Verfahren gefördert worden, steigt das Gefahrenpotential: Durch Chemikalien und durch die Bohrungen selbst wird viel Wasser vergiftet. Es können sogar radioaktive Bestandteile enthalten sein. Weiterhin wird enorm viel Wasser bei dieser Fördermethode benötigt, wobei dieser Rohstoff in Afrika Mensch und Tier ohnehin schon fehlt. Zuletzt besteht dadurch eine erhöhte Erdbebengefahr.

Welche negativen Folgen hatten die Ölbohrungen im Nigerdelta?

Der niederländische Ölkonzern Shell hat im Nigerdelta bis in die 90er Jahre Öl gefördert. Während und nach dieser Ölförderung gab es verschiedene Lecks in Pipelines, die entweder zu spät entdeckt oder nicht akzeptabel repariert wurden, sodass viel Öl in die Umwelt entwich: Die Ölpest im Nigerdelta. Das Unternehmen war verpflichtet, die hochgradig vergifteten Gebiete zu säubern. Passiert ist jedoch wenig: Mangroven, Sümpfe und Trinkwasser sind seit Jahrzehnten verunreinigt. Statt der Bevölkerung Wohlstand zu bringen, hat das Erdöl sie in eine Katastrophe geführt: Fischfang und Ackerbau sind nicht möglich, selbst das Öl ist teuer, da nahezu alles exportiert wird. Nigerianische Bauern und Fischer haben ihren Lebensunterhalt verloren. Im Jahr 2021 wurde in der Anklage von nigerianischen Bauern gegen Shell ein Urteil gefällt: Shell ist schuldig und muss für die Umweltverschmutzung entschädigen; ein wegweisendes Urteil!

Was passiert mit dem hier gespendeten Geld?

Mit dem Spendengeld werden weitere Maßnahmen finanziert. Durch diese kann mehr Aufmerksamkeit auf das Okavango-Delta und dessen Zerstörung gelenkt werden. So werden sich eventuell mehr Menschen mit den Menschen im Okavango-Delta solidarisieren und sich gegen die Ölförderung von ReconAfrica aussprechen. Dadurch wird mehr Druck auf die Verantwortlichen ausgeübt.